Was ist eine Vollmaske?
Eine Vollmaske ist ein Atemschutzgerät, das nicht nur Mund und Nase, sondern auch die Augenpartie vollständig abdeckt. Dadurch schützt sie das gesamte Gesicht vor gefährlichen Stoffen in der Luft, vor chemischen Spritzern oder mechanischen Einwirkungen. Vollmasken bestehen meist aus hautfreundlichem Silikon oder Thermoplast, sind wiederverwendbar und mit verschiedenen Filteranschlüssen ausgestattet. Dank ihrer ergonomischen Passform und der grossen Sichtscheibe ermöglichen sie ein sicheres, angenehmes Arbeiten auch unter schwierigen Bedingungen.
Vorteile von Vollmasken
Rundumschutz: Schutz für Atemwege, Augen und Haut im Gesicht
Wiederverwendbarkeit: Langlebiger Maskenkörper mit austauschbaren Filtern
Hoher Tragekomfort: Weiche Materialien, geringes Gewicht und grosse Sichtscheibe
Flexibilität: Je nach gewähltem Filter für Partikel, Gase, Dämpfe oder Kombinationen einsetzbar
Normenkonformität: Geprüft nach EN 136, kompatibel mit Filtertypen gemäss EN 143 und EN 14387
Filter für Vollmasken: Partikel, Gase oder Kombination?
Damit eine Vollmaske optimal schützt, muss der richtige Filtertyp gewählt werden. Dabei unterscheidet man zwischen:
Partikelfiltern (P1, P2, P3): Schützen vor festen und flüssigen Partikeln wie Staub, Nebel oder Rauch.
- P1 für geringe Belastung
- P2 für mittlere Belastung
- P3 für hohe Konzentrationen oder besonders feine Partikel
Gas- und Dampf-Filtern (Typ A, B, E, K): Filtern gefährliche Gase und Dämpfe aus der Luft.
- A: organische Gase (z. B. Lösungsmittel)
- B: anorganische Gase (z. B. Chlor, Schwefelwasserstoff)
- E: saure Gase (z. B. Schwefeldioxid)
- K: Ammoniak und verwandte Stoffe
Kombinationsfilter: Diese Filter verbinden Partikelschutz mit Gas- und Dampffiltration, zum Beispiel A2B2E2K2-P3. Sie eignen sich besonders für Arbeitsplätze mit gemischten Gefahren wie Lackierereien, chemische Industrie oder bei kontaminierten Rückbauten.
Die Filter sind in verschiedenen Leistungsstufen (1 = gering, 2 = mittel, 3 = hoch) erhältlich und müssen regelmässig geprüft und gewechselt werden.
Wichtige Auswahlkriterien für die richtige Vollmaske
Beim Kauf einer Vollmaske sollten folgende Punkte beachtet werden:
Einsatzbereich: Welche Stoffe kommen vor: Partikel, Gase, Dämpfe oder Kombinationen?
Filterkompatibilität: Ist die Maske mit den benötigten Filtern kompatibel?
Sitz und Passform: Nur eine dicht abschliessende Maske schützt zuverlässig.
Tragekomfort: Ein angenehmes Tragegefühl fördert die Akzeptanz im Arbeitsalltag.
Wartung und Pflege: Reinigung, Filterwechsel und regelmässige Inspektion gehören dazu.
Typische Einsatzbereiche von Vollmasken
Vollmasken kommen überall dort zum Einsatz, wo erhöhte Gesundheitsgefahren bestehen. Dazu zählen:
- Sanierungen mit Schadstoffen wie Asbest oder Schimmel
- Lackier- und Spritzarbeiten
- Umgang mit Gefahrstoffen in Laboren
- Industrieprozesse mit Gasen und Dämpfen
Einsatz bei Feuerwehr, Katastrophenschutz oder Rettungskräften
Häufige Fragen (FAQ)
Wie oft müssen die Filter gewechselt werden?
Die Nutzungsdauer hängt vom Filtertyp, der Belastung und den Herstellerangaben ab. Bei Gasfiltern sind Geruchs- oder Geschmacksdurchbrüche ein Zeichen für nötigen Wechsel, bei Partikelfiltern ein erhöhter Atemwiderstand.
Sind Vollmasken für Brillenträger geeignet?
Viele Modelle lassen sich mit speziellen Innenbrillen kombinieren. Normale Korrekturbrillen können den Dichtsitz beeinträchtigen.
Ist jede Vollmaske für jeden Filter geeignet?
Nein. Achten Sie auf genormte Anschlüsse (z. B. EN 148-1) und prüfen Sie die Kompatibilität zwischen Maske und Filter.
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